Dorf und Landschaftsraum bilden eine Einheit, denn sie gehen ineinander über wie in Abenden
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Kulturlandschaftsraum Rureifel

Der Kulturlandschaftsraum der Rureifel ist geprägt durch tief eingeschnittene Flusstäler mit Siedlungsbereichen in Hang- und Tallage, Orten in Höhenlagen, die starken Winden ausgesetzt sind, großflächigen Waldbereichen und Talsperren. Die Rureifel ist traditionell geprägt durch dörfliche Siedlungsformen, in der die Rindviehhaltung vorherrschte. Die Straßendörfer in geschützter Tallage entwickelten sich zumeist entlang eines Bachlaufs oder als Haufendörfer in den fruchtbaren Flussauen  wie zum Beispiel im Perlenbach-/ Fuhrtsbachtal. Sie zeigen eine Harmonie zwischen bewirtschafteter Landschaft und Siedlungsfläche. Dies kann man heute noch in Abenden und Blens sehr schön ablesen.

Eine der Bewirtschaftungsformen, die das Siedlungsbild der Region nachhaltig beeinflusst hat, war die Rottwirtschaft. Dabei wurde der nachwachsende Wald gerodet und Ackerland geschaffen. Da der Waldboden schnell auslaugte, konnten die Felder nur für einen kurzen Zeitraum ertragreich bestellt werden. Durch die Rottwirtschaft und Köhlerei entstanden im Laufe des 16. und 19. Jahrhunderts karge, entwaldete Ödlandflächen, deren Nutzung aus einem Wechsel von ertragarmen Ackerbau und Viehhaltung bestand. Die Viehhaltung von Schafen begünstigt das Wachstum von Gebüsch und Heidekraut, dadurch konnte der Wald nicht nachwachsen. Im 19. Jahrhundert bedeckte somit das „Eifelgold“, ein Gisterstrauch mit gelben Blüten, die einst bewaldeten Höhenlagen. Die Rureifel war zum Heideland geworden.

Die ertragarmen Böden erzeugten große Hungersnöte. Daher veranlasste die preußische Regierung großflächige Aufforstungsmaßnahmen mit schnellwachsenden Fichten, dem „Preußenbaum“, der von den Bauern zunächst stark abgelehnt wurde, da sie dadurch ihr Weideland verloren.

 

Forstwirtschaft
Seitdem hat sich das Verständnis der Forstwirtschaft geändert. Heute werden naturnahe Mischwälder und unberührte Naturwaldzellen, statt einseitiger Anpflanzung schnellwachsender Fichten bevorzugt. Großflächige Waldbereiche wie der Hürtgenwald, der Schleidener Wald und der Nationalpark Eifel mit dem größten zusammenhängenden Buchenwaldgebiet in Nordrhein-Westfalen zeigen dies eindrucksvoll.

Anfang der 1990er wurde die Dreiborner Hochfläche durch Fachbehörden und Naturverbände zwecks einer ausgewogeneren  Bewirtschaftung durch die Landwirte und zur Erhaltung von unberührten Lebensräumen neu gestaltet. Heute sieht man am Scheurenter Berg bei Schleiden eine reichgegliederte Landschaft mit bewirtschafteten Terrassen, Buschgruppen und wilden Hecken, sowie ganz in der Nähe das Naturschutzgebiet des erlengesäumten Höddelbachs mit seinen Feuchtwiesen.

Wer von der Rureifel spricht, denkt an das Wasserreservoir, das diese Teilregion mit ihren Talsperren vorhält. Rur, Urft, Olef, Kall, Perlenbach und Wehebach befördern bedeutende Trink- und Brauchwasservorräte, die in großen Teilen aus dem benachbarten, niederschlagsreichen Venngebiet gespeist werden. Das kalkarme Wasser hat, ähnlich wie in Eupen, zur Entwicklung einer historischen Tuchindustrie in Monschau beigetragen. Die Schafhaltung auf den entwaldeten Flächen trug ebenfalls zu dieser Entwicklung bei.

 

Die Ortschaften diesem Kulturlandschaftsraum Rureifel sind zugehörig zu der Stadt Monschau, der Gemeinde Simmerath, der Stadt Nideggen und der Stadt Heimbach.

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