Kulturlandschaftsraum bei Oberreifferscheid
Kulturlandschaftsraum bei Oberreifferscheid
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Kulturlandschaftsraum Hocheifel

Langgezogene, hohe Bergrücken mit ihren ausgedehnten, einsamen Wäldern sind in der Hocheifel auffällig. Die reichen Niederschläge, die an den Nordwestseiten dieser Bergrücken abregnen, haben hier für die Entstehung eines dichten Netzes aus Bächen und Bachtälern gesorgt. Im Winter bietet der Niederschlagsreichtum häufig Schneeverhältnisse, die Langlauf- und Abfahrtsski erlauben. Am Südostrand des Naturparks liegt mit der Prümer Kalkmulde das zweite, kleinere Stück der Kalkeifel im Naturpark. 
Merscheider und Losheimer Wald, Schneifel und Duppacher Rücken sind die großen, ungeteilten Waldgebiete der Hocheifel. Mit stattlichen 689 Metern ist der „Schwarze Mann“ in der Schneifel die höchste Erhebung im Gebiet.

Der Name der Schneifel leitet sich von „Schnee-Eifel“ ab - und er kommt nicht von ungefähr: Die Wolken, die aus dem Nordwesten vom Atlantik her kommen, kühlen beim Anstieg über die fast 700 Meter hohen Gipfel stark ab und regnen oder schneien ihren Wassergehalt auf die Höhen herunter. Deshalb herrscht hier vor allem an den Nordwesthängen ein kühles, niederschlagsreiches Klima.

Zusammen mit dem kargen Boden waren diese Bedingungen in der Vergangenheit wenig einladend für die Menschen. Die Berglagen der Hocheifel wurden erst im 13. und 14. Jahrhundert in nennenswertem Umfang besiedelt.

Den Wald ereilte danach das gleiche Schicksal wie überall in der Eifel. Die Übernutzung und der Raubbau durch Waldweide, Rott- und Schiffelwirtschaft, Holzkohle- und Eichenrindengewinnung führten zum Niedergang der natürlichen Laubwälder. Im vergangenen Jahrhundert folgte die Aufforstung mit Fichten, die heute überwiegend das Waldbild der Hocheifel bestimmen. Dennoch sind diese ausgedehnten, siedlungsfernen Nutzwälder der Lebensraum für seltene und scheue Waldvogelarten.

Viehhaltung prägt heute die Landwirtschaft der Hocheifel. Durch intensive Bewirtschaftung ist jedoch die Artenvielfalt der Wiesen- und Weidenlandschaft reduziert. Dies macht Naturschutz erforderlich. Durch Förderprogramme bleiben Wiesenrandstreifen ungedüngt und bieten Lebensraum für die typische Flora des ursprünglich nährstoffarmen Bodens.


Nicht nur die Rureifel, auch die Hocheifel profitiert vom Niederschlagsreichtum des benachbarten Venngebietes. Die Anreise mit der historischen Vennbahn erhöht noch ihre Attraktivität. Der See von Robertville dient zusätzlich als Trinkwasserreservoir. Freizeitspaß bietet auch der Kronenburger Stausee an der Kyll, der zum Schutz gegen Hochwasser gebaut wurde. Die Bergrücken der Hocheifel bilden eine Wasserscheide, die die einfallenden Niederschläge nach Nordwesten in die Maas oder nach Süden in Richtung Rhein abfließen lassen.

 

 

Die Ortschaften in diesem Teillandschaftsraum der Hocheifel sind zugehörig zu der Gemeinde Hellenthal und Gemeinde Dahlem.

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