regional typischer ,,StraßenRaum'' in Vlatten, Region Eifel NRW
regional typischer ,,StraßenRaum'' in Vlatten, Region Eifel NRW
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Straßenräume

Die geschichtliche Entstehung der Dörfer war zumeist an Verbindungsstraßen, Ver­kehrs­­knotenpunkte, Transport oder Herr­schafts­­sitze gebunden. Dabei folgen die histo­rischen Straßen in ihrem Verlauf zumeist den topo­graphischen Gegebenheiten und wurden daher leicht kurvig, den Höhenlinien des Geländes folgend, angelegt. Selten waren sie gradlinig angelegt. Die Breite und der Zuschnitt der Straßen war einst auf die Fahrgeschwindigkeit für Ochsen- oder Pferdekarren ausgelegt, durch das erhöhte PKW- Aufkommen und höhere Fahrgeschwindigkeiten, wurden meist Begradigungen der Straßen durchgeführt.

Die historischen Straßen schufen zusammen mit den angrenzenden Gebäuden und Freibereiche ein unverwechselbares Bild der Dörfer. Die Gebäude und die privaten Freibereichen, Hofflächen und Gärten spannen dabei über die Straße hinweg einen Zwischenraum, den Straßenraum, auf.
Dieser Straßenraum ist in den Dörfern der Region besonders wichtig, denn hier wird das Leben der Bewohner sichtbar. Die Straßenräume zeigen das gesellschaftliche Leben und zeichnen sich besonders durch eine hohe Vielfalt an halböffentlichen, einsehbaren, halbeinsehbaren, und uneinsehbaren privaten Bereichen aus. Hier wird ein Fremder bemerkt, ein Nachbar begrüßt und Kinder spielen.

Der Straßenraum wird in der Region überwiegend geprägt durch harte Bebauungskanten, die durch ein Wechselspiel von traufständigen und giebelständigen Gebäuden gebildet werden. Wurde die Straße nicht durch direkt angebaute Gebäude begrenzt, so traten häufig Einfriedungen an ihre Stelle. In den Höhenlagen des Monschauer Heckenlandes prägen Buchenhecken als Grundstücksbegrenzung und Windschutz den Straßenraum maßgeblich.

Die Eingangsbereiche der Gebäude spielen im Straßenraum eine zentrale Rolle. Die Anordnung der Gebäude, entweder traufständig mit Eingangsbereichen direkt an der Straße oder giebelständig mit Eingangsbereichen über eine seitlich angelegte Hoffläche, bildeten die Übergänge vom öffentlichen zum privaten Bereich.  Die Eingangsbereiche konnten auch durch Hoftore, hohe Hecken oder Natursteinmauer abgegrenzt werden, die als Sicht- und Windschutz der privaten Freiflächen dienten.

Oft befindet sich an der Fassade neben der Haustür eine Sitzbank oder ein schatten­spendender Haus- oder Spalierbaum. Hinter den hohen Buchenhecken oder eingezäunten privaten Gärten liegt eine windgeschützte Sonnenterrasse oder ein Nutz- und Obstgarten hinter dem Haus.


Die geplante Straßenbreite mit Gehwegen sollte als Richtwert die Firsthöhe der angren­zenden Bebauung nicht überschreiten und die Bebauung sollte möglichst direkt an den Straßenraum angebaut werden. Als Richtwert kann bei Straßen eine Breite von ca. 4 m mit seitlichen Schotterstreifen angenommen werden. Übliche, jedoch städtische Straßenelemente wie Mittelinseln, Mittelstreifen und Seiten­streifen - entsprechen nicht dem dörflichen Charakter, besser empfiehlt sich die Schaffung von seitlichen Schotterstreifen und Grasrändern als Ausweichbereiche. Rinnen anstatt von Hochborden schaffen die notwendige Trennung im Straßenraum ebenso. Gewachsene straßenbegleitende Vegetation sollte nicht gefällt, sondern alte Alleen und Hecken ergänzt, bzw. angepflanzt werden.  Wichtig ist vor allem eine ebenerdige Zuordnung der Hauseingänge zum Straßen- und Vorplatzniveau.

Die Bepflanzung sollte vor allem mit heimischen Sträuchern und Bäumen erfolgen, die je nach Bedarf Windschutz, Schatten und Sichtschutz gewährleisten. Eine solche Bepflanzung ist klimagerechter und ökologisch sinnvoller.

 

 

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