Luftbild eines Vierkanthofes
Luftbild eines Vierkanthofes

Historischer Haustyp: Vierkanthof

Der Vierkanthof (»Fränkisches Gehöft«)

Der Vierkanthof entwickelte sich aus dem Haus­typ des Winkelhofes durch bauliche Ergän­zungen von Nebengebäuden um die allseitig umbaute Hoffläche. Die Erschließung vom Straßenraum erfolgte über ein Hof- und Garagentor. Der sogenannte Vierkanthof, auch („Fränkisches Gehöft“ genannt) ist durch den Anbau von Stallmauer und Nachbargebäude direkt mit dem Nachbarhöfen verbunden, sie bilden eine „Kommunmauer“. So bilden die Vierkanthöfe eine geschlossene Straßenansicht und  schaffen einen sehr kompakten Dorfgrundriss.

Der Vierkanthof besteht aus einem Wohn­gebäude, Ställen und einer Scheune, die alle von der Hoffläche erschlossen werden. Über den Haupteingang erschließt man die Küche, an der Giebelfassade liegt die Stube. In der sogenannten „Feuerwand“ zwischen Küche und Stube befindet sich der Kamin. Von der Stube aus führt eine kleine Treppe in den darunterliegenden Keller.

 

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