Holzsprossenfenster in eine Fachwerkgebäude in Kommern
Holzsprossenfenster mit Klappläden in eine Fachwerkgebäude in Kommern
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Fenster/ Fenstereinfassungen

Die für die Region typischen stehenden und verhältnismäßig kleinen Fensterformate sind in der Regel symmetrisch und gleichmäßig angeordnet, mit Ausnahme von Fachwerkfassaden, die diese Ordnung nicht immer zulassen. Die Fenstergrößen der jeweiligen Fassaden sind sehr einheitlich und zeigen in ihren stehenden Formaten meist ein Seitenverhältnis von 1:1, 1,5:1 und 2:1 (Höhe x Breite). In kleinen Häusern finden sich im Dachgeschoss oder in Nebenräumen häufig kleine quadratische Fenster.

Ein besonderer Fenstertyp der Eifel, das Stockfenster, entwickelte sich mit dem Fachwerkbau, welcher nur kleine Öffnungen zuließ. Stockfenster sind durch ein festes Bauteil des Fachwerks vertikal oder auch im Falle des Kreuzstockfensters vertikal und horizontal geteilt. Die­se Fens­terform wurde in den Massivbau übernom­men, wo die Fens­ter oft einen Segmentbogen als oberen Abschluss zeigen. Die traditionelle Fensteraufteilung ist ursprünglich eine 4er oder 6er Sprossen- oder Dreifelderaufteilung. Im Laufe der Jahre wurden viele dieser traditionellen Formen durch einfache Glasflächen ersetzt.
Gewände
Die breiten Fenstereinfassungen dienen auch der Gestaltung in der Fassade und lassen die Fenster als eigene prägnante Fassadenelemen­te und nicht  als eingeschnittene „Löcher“ in der Fassade wirken. Im Massivbau sind die Gewände in Natur­stein ausgebildet, meist in rotem Bundsandstein und treten bei weiß gekälkten Fassa­den farbig hervor. In Fachwerkfassaden sieht man häufig eine farbliche Gestaltung der Fenstereinfassungen in dunklem Rot, Weiß oder Moosgrün (Farbwerte siehe Kapitel 4.10. Materialverwendung)

Umsetzung
Eine repräsentative und symmetrisch gestaltete Fensteraufteilung des Wohnhauses und eine nutzungsorientierte Anordnung der Fenster-, Tor- und Türelemente in den Fassaden der Neben­ge­bäude, wie Scheunen und Ställe, sind charak­teris­tisch für die nordrhein-westfälische Eifel. Wird eine höhere Belichtung des Innenraums gewünscht, sollte dies nicht durch eine größere Fensterfläche, sondern über eine höhere Anzahl von kleineren Fenstern in Reihe geplant werden. Vor allem sollte das Format der Fenster hochformatig gewählt, also das Seitenverhältnis 1,5:1 und 2:1 berücksichtigt, werden.  Mit dem Prinzip der Kreuzstockfenster können als Alternative mehrere Fenster zusammengefasst werden. Querformate der Fenster sollten unter den Aspekt des regionalen Bezugs vermieden werden.

Fensterläden
Fensterläden zum Schutz gegen die extremen Witterungsverhältnisse sind in der Region zum Schutz der Fenster und des Innenraumes keine Seltenheit. Überwiegend kann man zweiflügelige Fensterläden aus Holz beobachten, wobei sich die Form der Läden an der Form der zu schützenden Fensterfläche orientiert. Fensterläden kann man sowohl bei Fachwerk- als auch bei Massivbauten feststellen. Die Holzläden, welche bei Mauerwerk auf dem Gewände montiert werden, sind farblich in regionaltypischen Rot- und Grüntönen gehalten. Die Fensterflügel sind meist in Weiß gehalten, wodurch die Farbigkeit der Läden hervorgehoben wird

 

 

Weitere Bilder siehe Bilderleiste

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