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Farbgestaltung der Region

In der Bilderleiste sehen Sie unterschiedliche Beispiele von Gebäuden aus der Region Eifel NRW. Sie stellen exemplarisch die Farbtabellen der Region dar.

Die Farbgestaltung der Fassaden ist zwar in jedem Dorf der Region unterschiedlich, jedoch können bei genauerer Betrachtung durchaus typische Farbtöne an historischen Gebäuden abgelesen werden.

Die Farben der Natursteine zeigen die Verbindung der gebauten Umwelt der Dörfer zur Erde. In Nideggen z.B. ist die Erde rot. Daher ist auch der aus der Umgebung gebrochene Naturstein, der rötliche Bundsandstein rot und damit auch die Fassaden der Gebäude in Nideggen. Dieser lokale Bezug zur Erde kann bei allen Mauerwerksbauten mit unterschiedlichen Färbungen der Natursteine abgelesen werden.

Die Mauerwerksbauten in der Kalkeifel wurden weiß gekälkt, denn in der Umgebung gibt es geologisch bedingt Kalkmulden! Zum Schutz der Hausfassade wurde der Kalk aufgebracht und brachte die farblich abgesetzten Fenster-, Tor- und Türelemente besonders gut zur Geltung. 

Fachwerkbauten hingegen wurden in den waldreicheren Bereichen der Region gebaut und stellten auch eine günstigere Bauart im Vergleich zum Massivbau dar. So ist es nicht ungewöhnlich, dass einige Gebäude im Untergeschoss in Massivbau und im Obergeschoss im Fachwerk gebaut wurden.


Diese regionale Verbindung ist bei Neubauten heute zumeist nicht mehr wahrnehmbar, auch der Bezug zur regionalen Farbverwendung ist größtenteils in den Neubaugebieten und Dorferweiterungen der Region verloren gegangen. Natursteine der Region sind zwar als recycelte Baumaterialien erhältlich, aber nicht die günstigste Konstruktionsvariante. 

Dennoch kann man sich durch die Verwendung der Farbtabellen in dem regional typischen Farbraum einfügen! Folgende Hinweise sollten sie bei der Farbgestaltung Ihres Hauses beachten, orientieren Sie sich dabei vor allem an den Gebäuden im Dorfkern!

  • So sind immer gedeckte Farbtöne, keinen grellen Farbtöne in Abhängigkeit von der Farbe des verwendeten Natursteins oder der Fachwerkgestaltung genutzt worden und bestimmen noch heute das Straßenbild der Dörfer.
  • Die Fenster-, Tür- und Toreinfassungen sind gestalterisch immer von der Fassadenfarbe abgesetzt. Die Ausgestaltung dieser Gestaltungselemente hing von der Konstruktion des Gebäudes ab. Bei Fachwerkbauten wurden die Fenster- und Türlaibungen meist durch rote (Ochsenblutrot) oder dunkelgrüne Farbe (russischgrün) betont. Die Fensterflügel und Oberlichter über den Türen wurden meinst weiß gestrichen.
  • Bei Mauerwerksbau in Naturstein wurden Akzente mit gelben oder roten Bundsandsteineinfassungen oder bei Mauerwerksfassaden in Ziegel betont. Bei Mauerwerksfassaden aus Grauwacke wurden Fensterrahmungen aus gräulichem Blaustein gesetzt. Mauerwerk wurde im südlichen Bereich der Eifel der „Kalkeifel“ auch mit einer weissen Kalkschlämmung versehen „gekälkt“.
  • Fensterläden und Türen wurden entweder in Naturholz belassen oder mit der entsprechenden Farbe der Fensterrahmen gestrichen.
  • Der Sockelbereich wurde aus Bruchsteinen oder Ziegeln gemauert und dann teilweise geschlämmt und in Grau- und Rottönen gestrichen.
  • Hauptfarben:
  • Schwarz
  • Weiss
  • Gedeckte Brautöne
  • Gedeckte Rottöne
  • Grautöne
  • Dunkelgrün und leuchtend Rot

 

 

Weitere Bilder siehe Bilderleiste

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