Die Dächer bilden eine Dachlandschaft
Die Dächer bilden eine Dachlandschaft
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Dach

Das charakteristische Erscheinungsbild eines Dorfes wird auch durch die Ausbildung der Dächer, der „Dachlandschaft“ geprägt. Je nach Lage der Ortschaft, ob Tallage oder auf einem Höhenrücken, ist die Wahrnehmung dieser von außen sehr unterschiedlich. Zumeist zeigt sich eine zusammengefügte Siedlungsstruktur, die durch Farbe, Form und Anordnung der Dächer maßgeblich mitbestimmt wird. Einen Hochpunkt  im Siedlungsgefüge bilden stets die Kirche und Sonderbauten, wie Rat- und Gemeindehäuser sowie Burgen.

Anhand der Dachlandschaft kann man aus der Luft betrachtet die Straßenverläufe gut nachvollziehen und so den Dorfgrundriss, den „Fingerabdruck“ einer jeden Ortschaft, besonders gut ablesen.

Die überwiegend in der Region verbreitete Dachform ist das Satteldach mit einer Dachneigung von 45-55° mit geringen Dachüberständen an Traufe und Ortgang. Die einfache Dachfläche wird nur durch den Kamin und gelegentlich kleine Dachgauben oder Dachhäuschen gestaltet, die meist im gleichen Raster der Fenster in der Fassade ausgerichtet sind.

 

Satteldach
Die Dachform des Satteldaches ist in der nord­rhein-westfälischen Eifel weit verbreitet. Grundsätzlich sind Dacheinschnitte und Dachaufbauten kaum vorhanden. Diese recht einfache Dachform begründet sich aus der ursprünglichen Verwendung von Stroh als Dacheindeckung. Dieses Material ließ nur geringe Einschnitte und Dachaufbauten zu. Noch heute zeigen sich daher in den Silhouetten der Ortschaften die Satteldächer als überwiegende Dachform. 


Meist sind die Dächer in den Höhenlagen zum Schutz gegen starke Winde an der  „Wetterseite“ tiefer heruntergezogen. Dieses sogenannte „abgeschleppte Dach“ bietet im Erdgeschoss Platz für eine Reihe kleiner Räume.

Auch Nebengebäude zeigen häufig Sattel- oder Pultdächer. Entweder sind diese in der gleichen Richtung mit unterschiedlicher Höhe an das Haupthaus angebaut oder stehen im Winkel dazu. Die Baumaterialien und Dachneigungen der Nebengebäude sind meist angepasst an das Hauptgebäude. 

 

 

Krüppelwalmdach
Das Krüppelwalmdach ist als Dachform in der Region ebenfalls zu sehen. Dabei sind die Giebelspitzen abgeflacht und ergeben dreieckige Dachsegmente. Diese Dachform wurde häufig bei zweiraumtiefen Gebäuden angewandt, die direkt an den Straßenraum angrenzten.



Pultdach
Für die Anbauten und Nebengebäude wurde  in der Region überwiegend das Sattel- oder Pultdach für eingeschossige Nebengebäude gewählt. Oft ist das Dach in der Dachneigung flacher als das Satteldach des Hauptgebäudes.

Flachdach
Dächer mit einer Neigung von 0-15° werden als Flachdächer bezeichnet und sind in der Region weniger typisch. In den letzten Jahren wurde es jedoch bei vielen Neubauten verwendet. Auch bei Garagen oder anderen Anbauten sieht man heute viele Beispiele mit Flachdach.


Umsetzung
Werden in Ortschaften neue Gebäude gebaut, so stellen sie gleichsam neue „Bausteine“ in der Dachlandschaft dar und ergänzen den „Fingerabdruck“ der Ortschaft.  Es wird daher empfohlen, den individuellen Charakter jeder Ortschaft anhand der historischen Gebäude vor Ort individuell aufzunehmen und  durch die Verwendung ähnlicher Materialität und Dachform die Neubauten in das bestehende Ortsbild einzufügen. Die Dachfläche sollte mit kleinen gereihten Dachgauben oder integrierten flachen Dachfenstern in der Dachebene gestaltet werden. Dachaufbauten, große Gebäudevorsprünge, großflächige Dachgauben und Zierelemente wie Türme und Erker sind aus regionaltypischer Sicht nicht zu empfehlen. 

 

Weitere Bilder siehe Bilderleiste

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