Grundrissverhältnis eines modernen Langhauses
Grundrissverhältnis eines modernen Langhauses
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Baukörper

In Dörfern der Region wird der Straßenraum durch die Straßen, aber auch durch die Volumen der Gebäude, deren „Baukörper“ gebildet. Die Anordnung der Gebäude im Straßenraum wurde früher durch eine Nutzungsoptimierung des Wirtschaftshofes und einen bestmöglichen Wetterschutz begründet. Wie in den vorherigen Kapiteln bereits aufgezeigt, prägen die Region besonders die historischen Gebäudetypen des ein- und zweiraumtiefen Langhauses, bzw. Winkelhöfe und Vierkanthöfe, die aus der Grundform des Langhauses gebildet wurden. Dabei formen die länglichen Baukörper der Gebäude im Grundriss ein Rechteck mit einem Seitenverhältnis von 1:2 bis 1:3. So sind historische Gebäude meist bei einer Breite von 6 m ca. 12-15 m lang. Die Gebäude haben meist eine Höhe von 1 1/2 bis 2 Geschossen und werden zumeist durch ein Satteldach abgeschlossen. Die Eingänge zu den Gebäuden liegen wettergeschützt auf der windabgewandten Hausseite, zugänglich über eine seitlich angelegte Hoffläche. Die Gebäude stehen meist nicht mittig auf dem Grundstück, sondern sind einseitig an der Grundstücksgrenze angebaut und grenzten direkt ohne Abstandsfläche an die Straße an.

Insgesamt zeigen alle Haustypen der Region überwiegend schlichte Baukörper, ohne dominante Vor­- und Rücksprünge in der Fassade, großfläche Dachaufbauten oder kostspielige Verzierungen. In der Fassadengliederung werden über­wiegend Öffnungen in stehenden Formaten („Lochfassade“) verwendet.

Umsetzung
Die Neubauten sollten vorzugsweise aus lang­gestreckten Baukörpern bestehen, deren Höhe aus zwei Geschossen und Dach be­stehen sollte. Für Hauptgebäude sollte ein Satteldach gewählt werden. Die em­pfohlenen Seitenverhältnisse im Grundriss von 1:2 bis 1:3 lehnen sich an die historischen Baukörper der historischen Haustypen der Region an.

GRUNDRISS:     Breite  ≤ Höhe      
                       1 x Breite = 2-3 x Länge

 


Verhältnis Hauptgebäude/ Nebengebäude
Betrachtet man das Verhältnis der Baukörper von Haupt- und Nebengebäuden, so ist in der Region die win­kelförmige Stellung der Baukörper zueinander prägend. Dabei werden alle Baukörper entweder über die Hoffläche oder direkt von der Straße aus erschlossen. Trotz der unter­schiedlichen Nut­zung der Nebenanlagen (Stallungen, Scheune, Lagerflächen) werden sie häufig unter einem Dach vereint oder in einen Winkelanbau an das Hauptgebäude angebaut.


-  Wie lang soll der Baukörper sein?
   Ein Mehrfaches der Höhe

-  Wie hoch soll der Baukörper sein?
   Eineinhalb- bis zweigeschossig

-  Wie tief soll der Baukörper sein?   
    Das Ein- bis Eineinhalbfache der Traufhöhe
 
Umsetzung
Für Nebengebäude, wie Garagen und Schuppen sollten an das Haupthaus in Winkel angebaut werden oder über eine Hoffläche mit dem Hautgebäude verbunden sein. Als bevorzugte Dachform wären ein Satteldach, Schlepp- oder Pultdächer zu wählen. 

 


Seitenverhätnis im Grundriss
Grundsätzlich findet sich in allen Haustypen das Seitenverhältnis im Grundriss von mindestens 1:2 bis 1:4 wider, es zeigen sich immer längliche Volumina. Diese schlichten Baukörper haben zumeist eine Hausbreite von 6 m, woraus sich dann die Länge von ca. 12-15 m ergibt. Ob die Gebäude trauf- oder giebelständig an der Straße stehen, ergibt sich meist aus dem Parzellenzuschnitt. Bei Gebäuden des Eifeltyp stellt das abgeschleppte Dach den Wind- und Wetterschutz in der Hauptwindrichtung dar, niedrige Räume darunter wurden zu Lagerzwecken genutzt. Die Winkelhöfe sind meist giebelständig zur Straße und spannen mit den winkelförmig angeordneten Nebengebäuden die Hoffläche auf.

Umsetzung
Der längliche Grundriss des Gebäudes ist unter Aspekten der Belichtung der Innenräume zu empfehlen, da alle Räume optimal von zwei bis drei Seiten belichtet werden können.

Auf kleineren Grundstücksparzellen spart dieser Grundriss zudem Platz und ermöglicht eine bessere Nutzung der Freiflächen auf dem Grundstück.


Geschossigkeit

Die Gebäude in der Region zeichnen sich überwiegend durch zwei Vollgeschosse mit Sattel- oder Mansarddach aus. Das Dach war traditionell nicht ausgebaut. Nur selten wurden die Gebäude eingeschossig errichtet, meist waren dies Anbauten oder Nebengebäude. Dabei variiert die Geschosshöhe bei den Nebenanlagen stark. So sind eingeschossige Scheunen mit breiter Grundfläche und hohem Dach in der Traufhöhe häufig genau so hoch wie die zweigeschossigen Wohngebäude. Grundsätzlich gilt jedoch, dass die Nebengebäude, wenn sie nicht mit einer besonderen Nutzung belegt sind, niedriger sind als das Hauptgebäude.

Umsetzung
Für die heutige Nutzung von historischen Gebäuden wird häufig die niedrige Deckenhöhe bemängelt. Fachwerkhäuser bieten hierzu gute Möglichkeiten der Umnutzung durch die Entfernung der Ausfachung und Beibehaltung der tragenden Balken. Es können so luftigere Raumzusammenhänge geschaffen werden, wobei zugleich der unverwechselbare Charakter des Gebäudes erhalten bleibt. Auch Zwischendecken können entfernt werden, sodass nur die konstruktiv notwendigen Balken erhalten bleiben. So können hohe, zweigeschossige Räume neuen Nutzungen und Ansprüchen gerecht werden.



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