Luftbild des Dorfplatzes von Nettersheim
Luftbild des Dorfplatzes von Nettersheim
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Gemeinde Nettersheim

Die Gemeinde Nettersheim ist eine kommunale Gebietskörperschaft im Kreis Euskirchen im Südwesten des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie wurde am 1. Juli 1969 auf Grund des Gesetzes zur Neugliederung von Gemeinden im Landkreis Schleiden aus den bis dahin zum Teil selbständigen Gemeinden Bouderath, Buir, Engelgau, Frohngau, Holzmülheim, Marmagen, Nettersheim, Pesch, Roderath, Tondorf und Zingsheim gebildet. Sitz der Gemeindeverwaltung ist Zingsheim. Die Gemeinde Nettersheim ist seit 1990 Bundeshauptstadt des Naturschutzes und unterhält in Nettersheim das Naturzentrum Nettersheim und das Holzkompetenzzentrum Nettersheim. Nettersheim ist durch seine Lage prädestiniert für den sanften Natur- und Wandertourismus. Außerdem lädt die typische Nordeifel-Region mit sehr hügeligem und dicht bewaldetem Gelände zu ausgiebigen Lauf- oder Fahrradtouren ein.

 

Profil der Gemeinde Nettersheim:

Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Euskirchen
Höhe: 470 m ü. NN
Fläche: 94,35 km²
Einwohner: 7604 (31. Dez. 2010)
Ortsteile:11
Bevölkerungsdichte: 82 Einwohner je km²
Adresse der Gemeindeverwaltung: Krausstraße 2, 53947 Nettersheim
Bürgermeister: Wilfried Pracht (CDU)

Internetpräsenz der Gemeinde Nettersheim: www.nettersheim.de

 

Ortsteile der Gemeinde Nettersheim:

 

Vorbildliche Planungen und Besonderheiten zur Baukultur der Gemeinde:

Zitat: ,,Mitte der 80er Jahre wurden im Gemeindegebiet Nettersheim ca. 200 ortsbildprägende Gebäude durch das Rheinische Amt für Denkmalpflege begutachtet und das Verfahren zur Eintragung in die Denkmalliste der Gemeinde Nettersheim eingeleitet. Die Bevölkerung und insbesondere die Eigentümer dieser Gebäude standen diesem Verfahren zunächst sehr skeptisch gegenüber, befürchteten diese, dass sie mit der Eintragung als Baudenkmal keinerlei Veränderungen mehr an ihrem Gebäude vornehmen könnten. Die Untere Denkmalbehörde hat aufgrund dessen gemeinsam mit dem Rheinischen Amt für Denkmalpflege und den Denkmaleigentümern über Jahre hinweg viele Informations- und Beratungstermine, zunächst in monatlichen Abständen, anberaumt. Dadurch erfuhr die Bevölkerung eine Sensibilisierung für die historische Baukultur.
Seinerzeit konnten viele Baudenkmäler durch Denkmalförderungsmittel der Bezirksregierung Köln saniert, aber auch bei kleineren denkmalpflegerischen Arbeiten, Pauschalzuweisungsmittel über die Gemeinde beantragt und in Anspruch genommen werden. Ortsbildprägende Gebäude, die ehemals landwirtschaftlich genutzt wurden bzw. noch werden, wurden durch Dorferneuerungsmittel, die seinerzeit durch das Landesamt für Agrarordnung in Münster bereit gestellt wurden, teilweise einer umfangreichen Sanierung zugeführt.


Die Gemeinde Nettersheim selbst hatte die Möglichkeit, alte, sehr renovierungsbedürftige Baudenkmäler in ihr Eigentum zu übernehmen und der Bevölkerung eindrucksvoll vermitteln können, wie diese Gebäude wieder in ihrem alten Glanz erscheinen können. Unterstützt hat die Gemeinde auch ein Architekt, der im Sinne der Baudenkmalpflege viele seiner Ideen in Abstimmung mit dem Rheinischen Amt für Denkmalpflege umsetzen konnte. Viele Bürger haben während dieser Zeit die Gelegenheit genutzt, sich über die alten Baumaterialien, die insbesondere für alte Fachwerkgebäude wieder verwendet wurden, zu informieren. Der Ortskern von Nettersheim ist von vielen Fachwerkgebäuden geprägt. Die Gemeinde Nettersheim hat in Faltblättern dokumentiert, wie die Verwandlung von Alt nach Neu von statten geht. Derzeit ist die Gemeinde Nettersheim aktiv mit dem Umbau eines Altbaus in der Steinfelderstr.12 beschäftigt, hier wird ein Literaturhaus der Gemeinde entstehen.

Auch das ortsansässige Gewerbe hat sich auf die Sanierung historischer Gebäude eingestellt und berät heute auch seinerseits die Eigentümer im Sinne der Erhaltung alter Bausubstanz. Förderungen gibt es heute für kleinere private Denkmalpflegemaßnahmen nicht mehr. Umfangreiche Maßnahmen werden jedoch weiterhin über die Bezirksregierung Köln gefordert. Auch die Förderung von ortsbildprägenden Gebäuden bzw. auch Baudenkmälern über integrierte ländliche Dorfentwicklungsmittel der Bezirksregierung Köln ist noch möglich. Darüber hinaus sind steuerliche Vorteile bei Baudenkmälen im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen nach wie vor vorhanden.''  Bürgermeister Wilfried Pracht zum Thema Baukulturförderung in der Gemeinde Nettersheim


Teilnahme an Dorfwettbewerben ,,Unser Dorf soll schöner werden- Unser Dorf hat Zukunft'' und anderen Wettbewerben:

  • 1. Platz beim Kommunalwettbewerb "Bundeshauptstadt für Natur- und Umweltschutz" der Deutschen Umwelthilfe 1991 und 1993
  • Platzierung unter den 5 besten deutschen Bewerbern beim Wettbewerb "Europäischer Preis für Tourismus und Umwelt 1995"
  • Verleihung der Schmitt-Degenhardt-Plakette durch den Naturpark Nordeifel e.V. 1995
  • 2. Platz im Kommunalwettbewerb "Bundeshauptstadt für Natur- und Umweltschutz" der Deutschen Umwelthilfe 1995, 1996, 1998
  • Auszeichnung im landesweiten Wettbewerb "Nachhaltige Stadtentwicklungsprojekte umsetzen" für das Projekt Wohnumfeld Steinfelder Straße 1998
  • Auszeichnung im Dorfwettbewerb 2000 - Pesch besetzt 2. Platz (Silber) im Landeswettbewerb 2000
  • Auszeichnung im Dorfwettbewerb 2000 - Pesch erhält Sonderpreis im Landeswettbewerb 2000 ,,für die Aufstellung und Festsetzung von Denkmalbereichen in der Ortslage, die Unterschutzstellung und den Erhalt von zahlreichen Einzelobjekten sowie die Restaurierung von Wegekreuzen''
  • Bundessieger im Wettbewerb "Vorbildliche Verwendung von heimischem Holz in Städten und Gemeinden" des Holzabsatzfonds und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes 2001
  • Förderpreis für nachwachsende Rohstoffe des Landes NRW 2002

 

Vorbildliche Planungen:

 

Bemerkenswerte Bauten und städtebauliche Ensembles:

 

Ansprechpartner der Gemeinde Nettersheim zum Thema Planen, Bauen, Gestalten:

  • Ute Mühlstroh

         Bauen, Denkmalschutz , Bauanträge

         Kontaktdaten

 

  • Joachim Starke

          Zukunftsbüro/Klimabüro Nettersheim

          Kontaktdaten

 


Quelle: Seite „Nettersheim“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 13. Februar 2011, 22:33 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Nettersheim&oldid=85257631 (Abgerufen: 2. Mai 2011, 08:43 UTC)

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