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Studentischer Entwurf Dahlem

Seniorenresidenz in neuer Mitte

Dahlem entstand einst als Straßendorf in Tallage. Die frühesten Siedlungsspuren in der näheren Umgebung gehen bereits auf die Römer zurück. Urkundlich erstmals erwähnt wurde Dahlem im Jahre 867. Eine Besonderheit in der Entwicklung Dahlems stellt die industrielle Vergangenheit dar. So lebte die Bevölkerung nicht ausschließlich von der Landwirtschaft, sondern auch vom Abbau von Brauneisen und Kalkstein in nahe gelegenen Steinbrüchen. Im Laufe der Jahrhunderte erlitt die Bevölkerung Dahlems immer wieder starke Dezimierungen durch Kriege, Hungersnöte und Seuchen. Bis jetzt spiegelt sich daher eine gewisse Bescheidenheit in den historischen Wohnhöfen Dahlems wieder.
Heute ist Dahlem durch die Bahnanbindung und vorhandene Infrastruktur wie Schulen und Nahversorgung in der privilegierten Position, trotz Landflucht und demografischer Entwicklungen junge Familien anzuziehen. Ausgewiesene Neubaugebiete am Ortsrand verzeichnen keinen Zuwachs mehr und der Ortskern zeigt Leerstände und Verfall der Gebäude. Wie kann man Wachstum zulassen und zugleich den Charakter des Ortes stärken? Welche Potentiale besitzt Dahlem und wie kann man sie stärken?

Der Rahmenplan umfasst folgende drei Maßnahmenbereiche. Die stärkere touristische Vermarktung soll die interessante römische und industrielle Vergangenheit Dahlems durch Schautafeln, Führungen und Lehrpfade im Ort und in der Umgebung erlebbar werden und interessierten Tagestouristen dienen.

Durch den Bau einer neuen Radwanderherberge in der Kölner Straße wird der bereits vorhandene Radtourismus gestärkt. Die Aufwertung des Ortskerns durch eine Neugestaltung eines Platzes an der Kirche durch Neu- und Umbauten soll Lücken im Straßenraum schließen und mit einer modernen ortstypischen Bebauung Dahlems Mitte stärken. Durch die Entschleunigung der Kölner und Trierer Straße soll die Straße als Kommunikationsraum durch Geschwindigkeitsbegrenzung und Absenkung der Gehwege mit einheitlicher Pflasterung von Straße und Gehwegen in ihre frühere Funktion zurück geführt werden.

Eine Offenlegung des kanalisierten Großbachs wäre als dritte Maßnahme denkbar. Förderungsmöglichkeiten für einen  Umbau von Altbauten im Ortskern und keine weitere Ausweisung von Neubaugebieten an den Ortsrändern könnte das „Aussterben“ des Ortskerns verhindern. Durch die Erhaltung und Neuanlegung von Streuobstwiesen an den Ortsrändern wird ein sanfter, natürlicher Übergang zwischen Siedlung und Landschaft hergestellt und zugleich ein biologisch wertvolles Biotop geschaffen.

Besondere Aufmerksamkeit richtet der Entwurf auf den Ortskern um die Kirche. In zentraler Lage befinden sich zwei leer stehende Winkelhöfe, die ehemalige Metzgerei des Ortes. Direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Kirche wird eine Freifläche als Parkplatz genutzt. Um den Ortskern zu stärken, sieht der Entwurf an diesen Bereichen eine Neubebauung durch ein Wohn- und  Gewerbegebäude vor, indem sich zum Beispiel eine örtliche Metzgerei befinden könnte. Das Gebäude nimmt dabei die historisch baulichen Prinzipien der Winkelhöfe in Dahlem auf und interpretiert diese in eine neue Architektursprache. So wird die  Farbgebung, Traufhöhe und Dachform der umliegenden Gebäude aufgenommen, jedoch aus Sichtbeton mit großflächigen Fensterflächen gebaut und ein privater Garten hinter dem Gebäude angedacht.  

Da die durchschnittliche Bevölkerung von Dahlem wie auch in der Region selbst immer älter wird, ist eine in den Ort integrierte betreute Wohnanlage als „Seniorenresidenz“ direkt gegenüber der Kirche als „neue Mitte“ geplant. Das leer stehende Gebäude der ehemaligen Metzgerei soll dazu zusammen mit zwei angrenzenden Gebäuden als Seniorenwohnanlage mit betreutem Wohnen zu Gemeinschafts- und Büroräumen, Behandlungszimmer etc. umgebaut werden. Der Vorplatz soll als neuer Kommunikationsort für Dahlem dienen. Ein privater Garten hinter dem Gebäude ist angedacht.

Grundrisse, Schnitte und Ansichten des Objektes befinden sich in der Bilderleiste oben.

 

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