Ansicht des denkmalgeschützen Straßenraums Alt Breinig
Ansicht des denkmalgeschützen Straßenraums Alt Breinig
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Straßenzug Alt Breinig denkmalgeschützes Ensemble

Breinig liegt südöstlich von Aachen im Bereich des Vennvorlandes und ist seit 1972 zu Stolberg zugehörig. Alt-Breinig zeichnet sich besonders durch den städtebaulichen Ensemblewert und den behutsamen Erhalt der historischen Bausubstanz aus. Der gesamte Straßenzug Alt-Breing steht daher unter Denkmalschutz und ist als besonders regional typischer Ort durch die Arbeitsgemeinschaft historischen Orts­kerne in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

Der Ortskern entstand aus einer römisch-keltischen Ansiedlung. Eine römische Straße, die von Nordfrankreich über Belgien nach Köln führte, ging an dem Ort Britiniacum – so lautete der galloromanische Name für Breinig - vorbei. Breinig wurde 1303 erstmals urkundlich erwähnt, allerdings konnten durch archäologische Untersuchungen die frühgeschichtliche Existenz des Ortes bewiesen werden. In der Umgebung wurde schon in römischer Zeit Blei und Zink abgebaut. Beispielsweise waren am Schlangenberg Hunderte von Erzarbeitern beschäftigt. Heute ist es ein Naturschutzgebiet. An der Breinigerheide wurde ebenfalls in kleinen Mengen Eisenerz gewonnen. Aufgrund der Nähe zu Stolberg und der Gewinnung  von zahlreichen Bodenschätzen, wuchs Breinig im 19. Jhd. stetig. Hammerwerke, verarbeitende Betriebe wie die  ,,Zinkhütten‘‘, Bergbaubetriebe und Steinbrüche prägten die Umgebung stark. Breinig wurde überwiegend von Bergarbeitern bewohnt und auf kleineren, länglichen Grundstücksparzellen wurde Landwirtschaft für den Eigenbedarf betrieben.

In den 60er Jahren begann ein verstärkter Trend zum Auszug aus der maroden Bausubstanz des Ortskerns in  umliegende Neubaugebiete, wodurch großer Leerstand zu befürchten war. Dieser Entwicklung wurde ab 1980 entgegengewirkt, indem etwa 90 Bauten im historischen Ortskern konsequent und detailgetreu restauriert und saniert wurden.

Die Gebäude des historischen Ortskerns sind überwiegend mit lokalen  Bruch- und Blaustein aus dem nah gelegenen, heute stillgelegten Steinbruch „Schomet“ gebaut worden. Dies zeigt deutlich auf, wie die lokalen Bezüge von Baumaterialien den Straßenraum geprägt haben und noch bis heute prägen. Die Pfarrkirche St. Barbara wurde im 19. Jhd. im „Nazarener Stil“  nach Plänen von Johann Peter Cremer errichtet. Beachtenswerte Bauwerke sind ebenfalls die alten Gutshöfe, wie das Gut Stockem und das Gut Rochenhaus.

Heute ist der historische Ortskern ein vitaler und belebter Wohnstandort. Eingebettet in die idyllische Umgebung, geprägt durch Viehwiesen und Waldflächen, renaturierten Bachläufen sowie  ehemaligen Steinbrüchen mit schroffen und moosbewachsenen Klippen, wird Breinig durch den lokalen Tourismus stark gefördert.
Quellen: http://www.hist-stadt.nrw.de; www.euregio-im-bild.de; www.spiegel-online.de

Weiterführuende Informationen zu diesem bemerkenswerten Straßenraum finden sie unter „Historische Stadt- und Ortskerne in NRW“: http://www.hist-stadt.nrw.de



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