Blick auf das modernisierte Gebäude und neu angelegte Hoffläche
Blick auf das modernisierte Gebäude und neu angelegte Hoffläche
  • strict warning: Non-static method view::load() should not be called statically in /e/f05/home/websites/baukultur-eifel/sites/all/modules/views/views.module on line 906.
  • strict warning: Declaration of views_handler_argument::init() should be compatible with views_handler::init(&$view, $options) in /e/f05/home/websites/baukultur-eifel/sites/all/modules/views/handlers/views_handler_argument.inc on line 744.
  • strict warning: Declaration of views_handler_filter::options_validate() should be compatible with views_handler::options_validate($form, &$form_state) in /e/f05/home/websites/baukultur-eifel/sites/all/modules/views/handlers/views_handler_filter.inc on line 607.
  • strict warning: Declaration of views_handler_filter::options_submit() should be compatible with views_handler::options_submit($form, &$form_state) in /e/f05/home/websites/baukultur-eifel/sites/all/modules/views/handlers/views_handler_filter.inc on line 607.
  • strict warning: Declaration of views_handler_filter_node_status::operator_form() should be compatible with views_handler_filter::operator_form(&$form, &$form_state) in /e/f05/home/websites/baukultur-eifel/sites/all/modules/views/modules/node/views_handler_filter_node_status.inc on line 13.
  • strict warning: Declaration of semanticviews_plugin_style_default::options() should be compatible with views_object::options() in /e/f05/home/websites/baukultur-eifel/sites/all/modules/semanticviews/semanticviews_plugin_style_default.inc on line 232.
  • strict warning: Declaration of views_plugin_row::options_validate() should be compatible with views_plugin::options_validate(&$form, &$form_state) in /e/f05/home/websites/baukultur-eifel/sites/all/modules/views/plugins/views_plugin_row.inc on line 134.
  • strict warning: Declaration of views_plugin_row::options_submit() should be compatible with views_plugin::options_submit(&$form, &$form_state) in /e/f05/home/websites/baukultur-eifel/sites/all/modules/views/plugins/views_plugin_row.inc on line 134.
  • strict warning: Declaration of semanticviews_plugin_row_fields::options_validate() should be compatible with views_plugin_row::options_validate($form, &$form_state) in /e/f05/home/websites/baukultur-eifel/sites/all/modules/semanticviews/semanticviews_plugin_row_fields.inc on line 117.
  • strict warning: Non-static method view::load() should not be called statically in /e/f05/home/websites/baukultur-eifel/sites/all/modules/views/views.module on line 906.
  • strict warning: Declaration of views_handler_filter_boolean_operator::value_validate() should be compatible with views_handler_filter::value_validate($form, &$form_state) in /e/f05/home/websites/baukultur-eifel/sites/all/modules/views/handlers/views_handler_filter_boolean_operator.inc on line 159.

Gastronomie - Heimbach

Das historische Fachwerkgebäude mit ehemaligem Weinlokal im Erdgeschoss liegt an der Teichstraße, gegenüber der Wallfahrtskirche St. Clemens in der Heimbacher Altstadt. Die Stadt Heimbach, bekannt als ein anerkannter Luftkurort im Kreis Düren, geht in ihrer heutigen städtischen Ausprägung auf die Burg Hengebach zurück. Gründungsgrund des Ortes war sicherlich die Nähe zur Burg, dem fränkischen Herrschaftssitz und die vorteilhafte Tallage im Flusstal der Rur. Heute ist Heimbach neben der benachbarten Rurtalsperre ein beliebtestes Naherholungsgebiet.  

Das Objekt Teichstraße 12 verfügt über zwei Vollgeschosse und ein Satteldach und steht traufständig zum Straßenverlauf. Im Zuge der Sanierung mehrerer Gebäude in der Teichstraße wurde das Nachbargebäude aufgrund massiver Feuchteschäden abgerissen. Durch den Wegfall dieses Gebäudes entstand an der Giebelseite ein kleiner seitlicher Taschenplatz. Dieser ermöglicht jetzt eine Erschließung über die Giebelseite und schafft einen neuen Außenraum für die Gastronomie.

Das Gebäude wurde in der Vergangenheit mehrfach umgebaut. Zuerst nach dem Wiederaufbau und der Beseitigung von Kriegsschäden nach dem zweiten Weltkrieg und dann durch Umbaumaßnahmen des Erdgeschosses für eine gastronomische Nutzung. Dabei kam es teils zu starken Eingriffen in die Bausubstanz, wie z.B. den Einbau von Stahlträgern im Erdgeschoss. Die gesamte Fassade des Gebäudes bestand aus einem regelrechten Materialmix aus Mauerwerk, Putz, Fassadenbekleidung aus Schieferplatten und horizontaler Holzverschalung.

Aufgrund massiver Schäden am Fachwerk konnte dieses nicht freigelegt gezeigt werden, daher wurde das gesamte Gebäude mit einer Holzverschalung, auch zu einer besseren Dämmung des Gebäudes, versehen. Die kubistische Erscheinung des Gebäudes wurde noch durch die graue Dacheindeckung und die in die Traufe integrierte Dachrinne verstärkt.

Der Außenbereich liegt unmittelbar gegenüber des Treppenaufganges zur St. Clemens Kirche und schafft somit ein interessantes städtebauliches Gefüge. Der kleine Taschenplatz wird besonders im Sommer durch die Gastronomie genutzt, soll aber langfristig auch öffentlichen Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Die Rückwand des Nebengebäudes wurde in derselben Holzverschalung der Fassade gestaltet. Bepflanzungselemente sorgen für die sanfte Abgrenzung zum Straßenbereich und schaffen dadurch einen Hofcharakter.

Ein besonders schönes Detail ist das kleine quadratische Fenster im Dachgeschoss, das mit seiner roten hervorstehenden Fenstereinfassung die ochsenblutroten Fenstereinfassungen der Fachwerkhäuser in der Teichstraße neu interpretiert. Es setzt einen besonders gelungenen Akzent in der Fassade.  

Das Beispiel zeigt sehr anschaulich, wie in Altstadtsituationen nach Abriss von baufälligen Bauten städtebauliche Chancen für den Straßenraum entstehen und so neue Außenräume gestaltet werden können. Vorbildlich wurden hier zwei Grundstücke einer neuen, gemeinsamen Nutzung zugeführt und schaffen jetzt einen neuen Stadtraum. Das Objekt wurde durch den Holzbaupreis 2008 ausgezeichnet. 

Grundrisse, Schnitte und Ansichten des Objektes befinden sich in der Bilderleiste.

 

Dies könnte Sie auch interessieren...


Dorfsilhouette

Die Silhouette eines Dorfes ist charakteristisch und unverwechselbar, sie wird geprägt durch den Siedlungsgrundriss, ist ein Baustein der Kulturlandschaft und...

Die Dorfsilhouette von Zweifall ist im Winter noch deutlicher zu erkennen

Dachdeckung

Die Dachdeckung prägt die Dachlandschaft und damit den Charakter der Dörfer erheblich. Im Mittelalter wurden Wohnhäuser überwiegend mit Stroh und Holzschindeln...

Dachfläche mit Dachpfannen gedeckt, in der Region NRW sind graue Dachpfannen typ

Einfamilienhaus - Höfen

Das hier vorgestellte Einfamilienhaus, ein reetgedecktes Fachwerkhaus, ist ein harausragendes Beispiel für ein saniertes Baudenkmal eines historischen Haustyps...

Luftbild des reetgedeckten Fachwerkhauses