Zurückgesetzte Lage des Einfamilienhauses über Hoffläche zur Straße
Zurückgesetzte Lage des Einfamilienhauses über Hoffläche zur Straße
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Einfamilienhaus - Widdau

Das Dorf Widdau liegt in zehn minütiger Entfernung zur Stadt Monschau. Der Landschaftsraum ist besonders prägnant durch regionaltypische meterhohe Buchenhecken geprägt, die auf Grund der windexponierten Plateaulage der meisten Dörfer den Gebäuden als Windschutz dienen. Diese Region wird daher auch als Monschauer Heckenland bezeichnet. Widdau zeichnet eine lockere Bebauungsstruktur der Gebäude auf großen Parzellen in überwiegender Hanglage aus.

Das 2007 fertiggestellte Einfamilienhaus liegt in der Veilchenstraße. Das großzügige Grundstück wird von der Straße aus über die Schmalseite erschlossen und öffnet sich in Hanglage zu einer großen Obstwiese. Die Stellung der Nachbargebäude und der schmale Zuschnitt der Parzelle begünstigten eine zurückgesetzte giebelständige Gebäudepositionierung. Der alte Baumbestand des Grundstücks wurde in die Neuplanung eingebunden. Von der Straße aus gesehen nimmt sich der Baukörper, durch die zurückgesetzte Lage im Hang und die Einfriedung durch Buchenhecken, sehr zurück. Die Erschließung des Wohnhauses erfolgt über die Giebelseite. Das Nebengebäude aus  Natursteinmauerwerk in Trockenbauweise schließt das Wohngebäude über eine vorgelagerte Hoffläche an die Straße an. Um die gewünschte Wohnfläche zu erzielen, musste das Gebäude bei der maximal möglichen Breite von 6 m mit einer Länge von 18 m in das Grundstück geplant werden. Der daraus entstandene lange und schmale Baukörper und die einraumtiefe Organisation des Grundrisses entsprechen in ihrer Proportion dem eifeltypischen Langhaus. Zweigeschossig ausgebaut und mit einem im 45° Winkel geneigtem Satteldach, nimmt der Baukörper die historischen Merkmale dieses Typus auf. Der geringe Dachüberstand trägt zusätzlich zur klaren Formensprache des Gebäudes bei. Die Hanglage des Gebäudes ermöglicht die Nutzung des Kellergeschosses. Die daraus entstehende Dreigeschossigkeit des Gebäudes ist vom Straßenraum nicht sichtbar. Die Konstruktion besteht aus einem Holzständerwerk mit kleinen Öffnungen zur Straße und besitzt eine großzügige Verglasung zum Garten. Im Erd- und Kellergeschoß sind die Fensterformate stehend ausgebildet, im Obergeschoß liegend. Die Fassade ist mit einer hellblau lasierten Holzverschalung versehen und schafft so einen Kontrast zu dem Natursteinmauerwerk des Nebengebäudes. Vorbildlich im energetischen Sinne ist ebenfalls die Beheizung des Gebäudes durch eine Holzpelletheizung zu benennen. 

Grundrisse, Schnitte und Ansichten des Objektes befinden sich in der Bilderleiste.

 


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