Luftbild des reetgedeckten Fachwerkhauses
Luftbild des reetgedeckten Fachwerkhauses
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Einfamilienhaus - Höfen

Das hier vorgestellte Einfamilienhaus, ein reetgedecktes Fachwerkhaus, ist ein harausragendes Beispiel für ein saniertes Baudenkmal eines historischen Haustyps der Region, dem Eifeltyp. Von Außen wurde das Gebäude restauriert und im Innenbereich neu und modern gestaltet. Die Bauweise ist ein Holzfachwerk mit tragenden Balken aus Eichenholz. Dies macht das Gebäude zu einem interessanten Vorbild für den Umgang mit historischer Bausubstanz in der Eifel NRW.

Es liegt im landschaftlich reizvollen Dorf Höfen, einem Ortsteil der Stadt Monschau. Das Dorf zeichnet sich durch freistehende Gebäude aus, die im Wechselspiel mit offenen Hofflächen eine lockere Bebauungsstruktur im Straßenraum schaffen. Auffällig sind in Höfen, wie in vielen Dörfern im Umkreis, die meterhohen Buchenhecken, die einst zum Schutz der Gebäude gegen die starken Westwinde angelegt wurden und noch heute das Straßenbild von Höfen prägen. Höfen liegt in einer Höhenlage, oberhalb der Perlenbachtalsperre.

Das traufständige Gebäude liegt auf einem großzügig zugeschnittenen Grundstück. Der Eingangsbereich wird gestaltet durch einen kleinen Bauerngarten und eine mit Kopfstein gepflasterte Hoffläche, dem ehemaligen Wirtschaftshof des Gebäudes. Das Grundstück wird, wie im Monschauer Heckenland üblich, durch meterhohe Buchenhecken zum Garten und zum Straßenraum vor Wind und Blicken geschützt. Ein schlauer Schutz gegen die starken Westwinde bildet neben den Buchenhecken auch das zur Wetterseite tiefgezogene Dach mit einer Neigung von ca 50°. Die kleinen Nebenräume unter der tiefgezogen Dachfläche wurden als Abstell- und Nebenräume genutzt und dienten auch als zusätzliche thermische Pufferzone, die die Wohnräume von der kalten Außenwand der Wetterseite abrückten. So ist der Grundriss als  ein  1 ½ Raum tiefes Gebäude zu erklären, wobei der rechteckige Grundriss des Gebäudes ein Grundrißverhältnis von 1:3  Breite zu Länge aufweist. Es gibt nur ein Vollgeschoss und das ausgebaute Dachgeschoss. Die geringen Dachüberstände des ungleichschenkligen Satteldachs zeichnen den Eifeltyp aus, so auch der schlicht ausgebildete Ortgang.

Die Belichtung des Dachgeschosses erfolgt über zwei Dachgauben in Reihung auf beiden Seiten des Gebäudes. Es handelt sich um Rundbogengauben (Fledermausgauben), typisch bei einer Dacheindeckung aus Reet. Der gemauerte Kamin aus Ziegelmauerwerk ist nur in der Dachfläche sichtbar.

Bei der Fassadengestaltung sind alle außenliegenden Holzbauteile, wie Fachwerkbalken, die ca. 2m hohen Holzverschalungen auf den Längsseiten und auch die Holzklappläden der Holzsprossenfenster mit einem dunkelgrünen (Russischgrün) Schutzanstrich versehen. Einen schönen Kontrast bilden die weißen Holzsprossenfenster in weißen Fensterlaibungen. Die Fassadengliederung besticht durch die klare Anordnung der in einer Achse stehenden Fensterformate im Verhältnis 2:1, die die Belichtung der Innenräume sicherstellen. Aber auch quadratische Fensterformate, welche üblicherweise nur bei kleinen Gebäuden verwendet wurden, sind in diesem Wohnhaus zu sehen.

Grundrisse, Schnitte und Ansichten des Objektes befinden sich in der Bilderleiste.

 

 

 

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